Rudolf Steiner Schule Winterthur

Gesamtkonzept, Anbau, Fassadensanierungen, Erdbebenertüchtigung und Innenausbau 2017 – 2020

Seit ihrer Gründung ist die Rudolf Steiner Schule Winterthur in ehemaligen Wohnhäusern aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Diese sind teilweise sanierungsbedürftig und werden deshalb von aussen und innen erneuert. Aufgrund des wachsenden Platzbedarfs wird auch ein neues Klassenzimmer an eines der bestehenden Gebäuden angebaut.

Das Projekt umfasst die zwei bestehenden Gebäude sowie den eingeschossigen Anbau. Die Aussenraumgestaltung des ganzen Areals wird in einer nächsten Phase weiter bearbeitet, um die verschiedenen Gebäude, die auch in unterschiedlichen Bauetappen bearbeitet wurden, zu einem kohärenten Ganzen zusammenzubinden.

Links: Bestand bisher mit bestehendem Anbau im UG, Mitte: Anbau und Sanierung 2019 - 2020, rechts: zukünftige Aufstockung bei Bedarf möglich
Erdgeschoss
Obergeschoss
Fassadenansicht Tössfeldstrasse

Die gewählten Materialien lehnen sich sowohl aussen wie auch innen an den Bestand an und setzen gleichzeitig auch neue, frische Akzente. So wird beispielsweise das Gesims aus Naturstein des Altbau im eingeschossigen Anbau als Dachabschluss weitergeführt. Die neue Dachterrasse erhält ein Metallgeländer, das sich farblich an den dekorativen Backsteinen des Altbaus orientiert und gleichzeitig durch seine Leichtigkeit als neues Element erkennbar ist. In den Innenräumen dominieren warme und materialechte Oberflächen.

Rudolf Steiner Schule Winterthur Status: Planerwahlverfahren (1. Rang), ausgeführt. Programm: Sanierung der Gebäudehülle von zwei bestehenden Schulhäusern, Erdbebenertüchtigung und komplette Innensanierung eines der beiden Schulhäuser und Anbau eines neuen Klassenzimmers. Ort: Winterthur (ZH). Termine: Planerwahlverfahren 2017, Planung 2018 – 2019, Ausführung 2019 – 2020. Auftraggeberin: Immobilienstiftung Immo RSS, Zürich. Fläche: Haus M15 Innensanierung ca. 600m2, Anbau ca. 95 m2, Haus M13 Fassadensanierung: ca. 500m2. Kosten: ca. CHF 3.45 Mio. Mitarbeit: Raphael Vanzella, Michael Wagner, Milo Strub, Serena Keller, Laura Hänni, Meret Studer.